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19.10.2016

17:00 Uhr

Dispozinsen

Banken lassen ihre Kunden im Dunkeln tappen

VonFrank Matthias Drost

PremiumDie Dispozinsen gehören zu den größten Ärgernissen für deutsche Sparer. Inzwischen müssen die Institute ihre Sätze zwar im Internet veröffentlichen. Doch wie der Zins angepasst wird, darüber schweigen sich viele Geldhäuser noch am liebsten aus. Aus gutem Grund.

Nach Recherchen der Verbraucherschützer passen Banken ihre Disposätze nicht sofort nach unten an, wenn sich der Referenzzins ändert. dpa

Kontoauszug

Nach Recherchen der Verbraucherschützer passen Banken ihre Disposätze nicht sofort nach unten an, wenn sich der Referenzzins ändert.

BerlinSelten waren die Zeiten so schlecht für Sparer. Dank der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken müssen die Bankkunden inzwischen froh sein, wenn sie keine Strafzinsen für ihr Guthaben bezahlen müssen, überziehen sie aber ihre Girokonten, bitten die Banken sie kräftig zur Kasse. Obwohl sich die Geldhäuser dank der Nullzinsen sehr viel günstiger refinanzieren können, senken sie ihre Disposätze nur sehr zögerlich. Wann eine Anpassung vorgenommen wird, ist für die meisten Kunden nicht nachvollziehbar.

Nicht wenige Banken weigern sich, mehr Licht in das Dunkel zu bringen, und das aus schierem Eigennutz, beklagen Verbraucherschützer. Denn wirtschaftlich sind die Dispokredite von großer Bedeutung...

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