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21.09.2015

18:29 Uhr

Ein Praxisbeispiel

Wie die Erbschaftsteuer Firmen in Nöte bringt

VonAnja Müller

PremiumViele Unternehmer machen sich Sorgen um ihr Erbe, auch wenn sie nicht unter die Bedürfnisprüfung fallen. Den Firmen könnten nötige Geldreserven verlorengehen. Ein Rechenbeispiel.

Zu viele liquide Mittel werden künftig nicht mehr als betriebsnotwendig angesehen und deshalb nicht vom Fiskus verschont. dpa

Formulare für die Erbschaftssteuererklärung

Zu viele liquide Mittel werden künftig nicht mehr als betriebsnotwendig angesehen und deshalb nicht vom Fiskus verschont.

DüsseldorfChristophe Loetz hat vorgesorgt. Er hat seine Unternehmensführung langfristig geplant. Der geschäftsführende Gesellschafter von Compex, Softwarespezialist für Einzel- und Großhandelssoftware aus Heidelberg, legt dem Handelsblatt exklusiv Zahlen aus seinem Unternehmen vor. Der Grund für seine Offenheit: Vielen Familienunternehmern sei offenbar nicht klar, dass auch unterhalb der 26-Millionen-Grenze im Erb- oder Schenkungsfall zunächst festgestellt werden muss, wie hoch der Wert des betriebsnotwendigen und des nicht-betriebsnotwendigen Vermögens eigentlich ist.

Wenn zu viel Vermögen vorhanden ist, das gerade nicht mehrheitlich für die Unternehmensführung zum Stichtag benötigt wird, erklärt Werner Born, Rechtsanwalt bei Rittershaus in Mannheim, dann unterliegt es der Steuer. „Kurz gesagt:...

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