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02.03.2017

17:09 Uhr

Finanzberatung

Provisionen sollen erlaubt bleiben

VonFrank Matthias Drost

PremiumGroßbritannien und die Niederlande haben Provisionen für die Beratung bei Finanzprodukten abgeschafft. Mit mäßigem Erfolg, meint die Bundesregierung. Sie will dem Beispiel zum Ärger der Verbraucherschützer nicht folgen.

Bankkunden können sich gegen Beratungsfehler von Banken wehren. dapd

Protest gegen Bankberatung

Bankkunden können sich gegen Beratungsfehler von Banken wehren.

BerlinVerbraucherschützern ist sie ein Dorn im Auge: die kostenlose Finanzberatung durch Banken. Denn selbstverständlich ist sie nur scheinbar kostenlos. Sparkassen beispielsweise kassieren Provisionen, wenn sie Fonds der Dekabank verkaufen, bei den Volksbanken klingelt die Kasse, wenn sie Bausparverträge von Schwäbisch Hall an ihren Kunden bringen. Da die Kreditinstitute von solchen Provisionen abhängig sind, könnte das Wohl der Kunden nicht an allererster Stelle stehen, vermuten deshalb Verbraucherschützer.

Mit dieser Provisions-Praxis haben Großbritannien und die Niederlande gebrochen. Anlageberatern in Großbritannien ist seit 2013 die Annahme von Provisionen aus dem Vertrieb von Anlageprodukten untersagt. Wer eine Anlageberatung in Anspruch nimmt, muss dafür zahlen....

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