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25.08.2016

18:45 Uhr

Garmin, Pfizer, Apple

Flüchtiges Kapital

VonThomas Jahn

PremiumGarmin tat es, Pfizer ließ es – und Apple hat einen eigenen Weg gefunden: Die Steuerflucht von US-Konzernen wird schon lange diskutiert. Mehr als 100 Milliarden Dollar entgingen dem Fiskus so in den letzten zehn Jahren.

Viele US-Konzerne argumentieren, die Steuern seien zu hoch. Tatsächlich liegen die Unternehmenssteuern in den USA deutlich über jenen in anderen Industriestaaten. dpa

Demonstrant gegen Steuervermeidung

Viele US-Konzerne argumentieren, die Steuern seien zu hoch. Tatsächlich liegen die Unternehmenssteuern in den USA deutlich über jenen in anderen Industriestaaten.

New YorkDer Titel des US-Wirtschaftsmagazins „Fortune“ vor zwei Jahren sagte alles. Unter der Schlagzeile „Auf jeden Fall unamerikanisch“ stellte es die „Top-Steuerflüchtlinge“ an den Pranger. Besonders kritisierte „Fortune“ die sogenannte „Steuerumkehrung“. Dabei kaufen US-Firmen einen kleineren ausländischen Rivalen, um danach den Konzernsitz nach Übersee zu verlagern. 28 der 500 größten US-Firmen hätten diese patriotische Ursünde begangen, darunter der Navigationsgerätehersteller Garmin aus Kansas, der seinen Steuersitz nun in der Schweiz hat. „Wer erfand GPS? Amerika. Und nur nebenher: Der erste Kunde war die US-Armee“, hieß es bitter in dem Artikel.

Die Kritik fiel auf fruchtbaren Boden. Kurze Zeit später erließ...

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