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24.02.2017

17:59 Uhr

Gehaltsexzesse in Chefetagen

Aktionäre an die Macht!

VonDaniel Schäfer

PremiumMit den populistischen Vorschlägen der SPD werden Gehaltsexzesse nicht verhindert. Vielmehr sollten Aktionäre ihre Stimme nutzen und gegen überbezahlte Manager rebellieren. Andere Länder sind da weiter. Eine Analyse.

In den meisten Fällen werden die Vergütungssysteme in den Hauptversammlungen mit Mehrheiten von mehr als 90 Prozent durchgewinkt. dpa

Manager mit Aktenkoffer

In den meisten Fällen werden die Vergütungssysteme in den Hauptversammlungen mit Mehrheiten von mehr als 90 Prozent durchgewinkt.

FrankfurtWenn man Martin Schulz reden hört, dann scheinen in deutschen Managementetagen fast nur noch Raffzähne zu sitzen, die nur an ihre Boni denken und kaum noch an das Wohl der Mitarbeiter. Dieses „Störgefühl“ will der einstige Spitzenverdiener des Europäischen Parlaments beheben, indem er mit einem Gesetzentwurf zur Begrenzung exzessiver Vorstandsgehälter in den Bundestagswahlkampf zieht.

Verstörend sind allerdings vor allem die konkreten Vorschläge des SPD-Spitzenkandidaten: eine Mischung aus populistischer Effekthascherei und dirigistischen Eingriffen.

Keine Frage, bei börsennotierten Unternehmen gibt es zu viele Fälle von Gehaltsexzessen. Absurd hohe Renten und Abfindungen für VW-Vorstände, ein fragwürdiges Aktienoptionsprogramm für den Chef...

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