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17.03.2016

16:30 Uhr

Geldwäsche-Bekämpfung

Best practice in Italien

VonRegina Krieger

PremiumDie italienischen Gesetze gegen Geldwäsche sind mit die strengsten Europas. Doch der Rechtsrahmen hält längst nicht alle Kriminellen ab. Vor allem die Nähe zur Schweiz ist für die Behörden ein Problem.

Geldwäsche gilt als Brücke zwischen Kriminalität und der legalen Wirtschaft. An der Staatskasse fließt es vorbei. IMAGO

Geldwäsche

Geldwäsche gilt als Brücke zwischen Kriminalität und der legalen Wirtschaft. An der Staatskasse fließt es vorbei.

RomDie Provinz Como ist nicht nur eine der schönsten in Italien, sie hat auch eine hohe Millionärsdichte und liegt strategisch günstig an der Grenze zur Schweiz. In den Bergen über dem Comer See gibt es jede Menge Grenzübergänge in den Tessin, wenn man nicht die Autobahn Chiasso-Como nehmen will. Und dort haben die Beamten der italienischen Finanzpolizei „Guardia di Finanza“ kontrolliert. Ihre Bilanz für das Jahr 2015 wurde soeben veröffentlicht: es gab 704 Verstöße gegen geltende Gesetze, sie spürten 15,7 Millionen Euro an suspekten Valuta und Papiere auf und 2,7 Millionen Euro davon wurden direkt beschlagnahmt.

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