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26.01.2016

06:43 Uhr

Geldwäschebekämpfung

SPD fordert Aus für 500-Euro-Schein

VonFrank Matthias Drost

PremiumDie SPD will Geldwäsche effektiver bekämpfen. Sie will der größten Euro-Banknote den Garaus machen und fordert eine Obergrenze für Barzahlungen von 5.000 Euro. Das Finanzministerium setzt auf eine europäische Lösung.

Kriminelle nutzen gerne große Geldscheine. dpa

Vom Zoll beschlagnahmte 500-Euro-Scheine (2012)

Kriminelle nutzen gerne große Geldscheine.

BerlinAls der erfahrene Mafia-Jäger Roberto Scarpinato das Wort ergriff, konnte man eine Stecknadel fallen hören. Die Bundestagsabgeordneten hatten den italienischen Oberstaatsanwalt im Oktober 2012 gebeten, anlässlich einer Reform des Geldwäschegesetzes zu sprechen. „Aus Daten, die sich in unserem Besitz befinden, geht hervor, dass Deutschland seit mehreren Jahren zu den Ländern gehört, die die Mafia sich ausgesucht hat, um ihr Geld zu investieren“, sagte Scarpinato den Abgeordneten.

Deutschland gilt als beliebtes Ziel für Geldwäscher, weil hier die Zuneigung zum Bargeld besonders groß ist. Geht es nach der SPD-Bundestagsfraktion, soll künftig eine Grenze für den Einsatz von Bargeld gelten, um die...

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