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06.02.2017

11:53 Uhr

Insidergeschäfte bei M&A-Deals

Verraten und verkauft

VonPeter Köhler, Robert Landgraf

PremiumBei Insiderhandel verstehen die Aufseher keinen Spaß. Aber trotz verschärfter Regeln und härterer Strafen werden vertrauliche Informationen immer häufiger durchgestochen – denn es winkt persönlicher Profit.

Der Handel mit Insiderinformationen ist bei Fusionen und Übernahmen verboten. E+/Getty Images

Informelle Treffen

Der Handel mit Insiderinformationen ist bei Fusionen und Übernahmen verboten.

FrankfurtNach 32 Jahren an der Wall Street befand Steven McClatchey wohl, dass es Zeit sei für einen ruhigeren Job. Also versorgte der Barclays-Banker fortan seinen Freund, der einen Klempnerbetrieb auf Long Island besitzt, mit Insiderinformationen über Fusionen und Übernahmen, angeblich in der Hoffnung, in dessen Handwerksbetrieb einen weniger stressigen Arbeitsplatz zu ergattern. Gut eineinhalb Jahre ging es gut. Doch dann kam die US-Börsenaufsicht SEC den beiden auf die Schliche. Der Ex-Banker bekannte sich schuldig und muss jetzt für fünf Monate hinter Gitter.

Die kuriose Geschichte ist beileibe kein Einzelfall. Aber trotz verschärfter Regeln und härterer Strafen bleibt die...

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