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16.06.2015

20:00 Uhr

Interview mit Walter-Borjans

„Im äußersten Fall die Lizenz entziehen“

VonVolker Votsmeier

PremiumDer NRW-Finanzminister Walter-Borjans geht radikal gegen Steuerhinterziehung vor und erreicht damit Millionen-Einnahmen für das Land NRW. Seiner Meinung nach sollte der Bundestag diese Initiative aufgegreifen.

„Nichts ist schlimmer als ein zahnloser Staat.“ Quelle: Frank Beer für Handelsblatt

NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans

„Nichts ist schlimmer als ein zahnloser Staat.“

Quelle: Frank Beer für Handelsblatt

DüsseldorfNorbert Walter-Borjans, 62, promovierter Volkswirt, wirkt seit fast fünf Jahren als Finanzminister in Nordrhein-Westfalen.

Herr Walter-Borjans, Sie haben die Verfolgung von Steuerhinterziehern und zunehmend Banken forciert. Welche Schlüsse ziehen Sie aus den bisherigen Ermittlungserfolgen der Behörden?
Die Erkenntnisse der nordrhein-westfälischen Steuerfahndung zeigen, dass wir empfindliche Sanktionen brauchen – für Banken beziehungsweise deren Mitarbeiter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung und für Unternehmen, die dubiose Steuerumgehungspraktiken nutzen.

Schweizer Banken haben teilweise hohe Geldbußen bezahlt – an Nordrhein-Westfalen. Gibt es konkrete Pläne, um noch härter gegen Institute vorgehen zu können?
Wir brauchen einen besseren Durchgriff für die Bankenaufsicht im Kreditwesengesetz, der bis zum...

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