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15.10.2015

14:56 Uhr

IW-Empfehlung für Neugestaltung

Immobilien-Grundsteuer mit Lockmittel

VonJens Hagen, Donata Riedel

PremiumDas Institut der deutschen Wirtschaft empfiehlt, künftig nur noch den Boden und nicht die Gebäude zu besteuern. Das soll in Zeiten des knappen Wohnraums für Anreize sorgen, denn brachliegende Flächen würden teurer.

Völlig veraltete Steuerberechnung. dpa

Neubausiedlung Riedberg im Norden von Frankfurt am Main

Völlig veraltete Steuerberechnung.

Düsseldorf, BerlinSeit mehr als einem Jahrzehnt streiten die Bundesländer über eine Reform der Grundsteuer. Jetzt will das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die zähe Debatte beleben. Am besten wäre es, wenn künftig allein die Grundstücke mit der Steuer belastet würden und nicht mehr die Gebäude, meint IW-Immobilienexperte Ralph Henger: „Es würde sich dann nicht mehr lohnen, Grundstücke brach liegen zu lassen. Und Mehrfamilienhäuser würden gegenüber Einfamilienhäusern begünstigt.“ In Zeiten knappen Wohnraums würde der Staat die richtigen Anreize setzen.

Klar ist: Die Grundsteuer muss reformiert werden, weil sie in ihrer heutigen Form höchst wahrscheinlich verfassungswidrig ist. Denn sie wird...

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