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11.07.2016

12:06 Uhr

Kleinanlegerschutzgesetz

Zartes Pflänzchen

VonKatharina Schneider, Frank Matthias Drost

PremiumDas Kleinanlegerschutzgesetz ist ein Jahr alt. Während es sich aus Sicht der Politik bewährt hat, fordert ein Sachverständigenrat Änderungen. Es geht ums Crowdinvesting. Muss die noch junge Branche um Mittel bangen?

„Wir müssen in Deutschland lernen, dass wir zarte Pflänzchen ein Stück wachsen lassen müssen.“ Corbis Documentary/Getty Images

Im Entstehen

„Wir müssen in Deutschland lernen, dass wir zarte Pflänzchen ein Stück wachsen lassen müssen.“

Berlin, FrankfurtDie Pleite des Windenergiebetreibers Prokon war ein Weckruf für die Politik. Zehntausende Anleger haben insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro verloren, weil sie auf gut verzinste Genussrechte von Prokon setzten, die mit der Pleite wertlos wurden. Das sollte sich nicht wiederholen. Die schwarz-rote Koalition verständigte sich deshalb im vergangenen Jahr auf ein Kleinanlegerschutzgesetz – das zwar noch jung ist, aber teils schon in der Kritik steht.

Das liegt auch an seinen Zielen: Auf der einen Seite sollten die Anleger im sogenannten grauen Kapitalmarkt besser geschützt werden, beispielsweise durch effektivere Eingriffsrechte der Finanzaufsicht Bafin. Grauer Kapitalmarkt ist ein Sammelbegriff für...

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