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01.09.2015

14:42 Uhr

Rechtsdatenbank

Juris verliert Exklusivzugang zu Urteilen

VonDaniel Gräber

PremiumEs kommt Bewegung in den Markt der juristischen Onlineinformationsdienste. Der bisherige Marktführer, der Datenbankanbieter Juris, verliert nach einer außergerichtlichen Einigung seine Vorzugsbehandlung bei der Belieferung mit Urteilen durch deutsche Gerichte.

Der Softwareentwickler Schwab klagte gegen das Höchstgericht. picture alliance/dpa

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe

Der Softwareentwickler Schwab klagte gegen das Höchstgericht.

KarlsruheAb Januar 2016 sollen die bislang für das Juris-Angebot durch die Bundesgerichte exklusiv aufbereiteten Entscheidungen im Internet veröffentlicht und anderen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Den künftigen Webservice „Entscheidungen im Internet“ wird das Bundesjustizministerium gemeinsam mit Juris realisieren, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem Handelsblatt. Details zu dem Angebot sollen im Herbst kommuniziert werden.

Der Bund hält noch eine knappe Mehrheit an der schrittweise privatisierten Juris GmbH. Zweiter Haupteigentümer ist die französische Verlagsgruppe Éditions Lefebvre Sarrut. Vergangenes Jahr erwirtschaftete Juris einen Überschuss nach Steuern von 8,05 Millionen Euro, die Brutto-Umsatzrendite lag bei 27,9 Prozent.

Die neue, frei zugängliche Onlinedatenbank...

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