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20.09.2016

15:10 Uhr

Toter Briefkasten

Justizministerium greift beim elektronischen Anwaltspostfach ein

VonHeike Anger

PremiumDas elektronische Anwaltspostfach als sicherer Übermittlungsweg sollte zum Jahresbeginn eingeführt werden. Doch neben technischen Problemen bremst juristischer Widerstand das Projekt aus. Das Bundesjustizministerium will nun Rechtssicherheit schaffen.

Vor 2018 gibt es keine flächendeckende elektronische Kommunikation zwischen Anwälten und Gerichten. dpa

Briefkasten eines Landgerichts

Vor 2018 gibt es keine flächendeckende elektronische Kommunikation zwischen Anwälten und Gerichten.

BerlinIm Zeitalter der Digitalisierung hört sich die Idee fast lapidar an: Deutschlands Anwälte wickeln den Rechtsverkehr mit den Gerichten über ein besonderes elektronisches Anwaltspostfach ab. Über einen solchen E-Mail-Account können die Rechtsanwälte auch untereinander kommunzieren – mit besonderem Vertrauensschutz und Sicherheitsvorkehrungen, versteht sich.

Tatsächlich gibt es das noch nicht. Das elektronische Anwaltspostfach als sicherer Übermittlungsweg sollte zwar zum Jahresbeginn eingeführt werden, doch die zur Umsetzung verpflichtete Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) musste den Start aus technischen Gründen verschieben. Nun meldet die Kammer: „Das Anwaltspostfach ist zum 29. September startklar.“

Alle oder keiner

Doch mittlerweile verhindern juristische Auseinandersetzungen die Freischaltung. Beim Anwaltsgerichtshof Berlin...

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