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05.12.2016

19:50 Uhr

Verbraucherschützerin Sandra Klug

„Versicherer denken mehr an sich als an ihre Kunden“

VonCarsten Herz

PremiumVerbraucherschützerin Sandra Klug kritisiert die Praxis von Renten- und Lebensversicherern, Kunden aus Altverträgen zu locken. Die Konsequenzen würden nicht dargelegt. Einen Anbieter hat sie dabei besonders im Auge.

„Mich stört, dass es sich bei den uns vorliegenden Fällen um Verträge handelt, die bereits Ende der 1990er-Jahre abgeschlossen wurden.“ Agentur Raum11

Sandra Klug

„Mich stört, dass es sich bei den uns vorliegenden Fällen um Verträge handelt, die bereits Ende der 1990er-Jahre abgeschlossen wurden.“

Die Juristin leitet das Marktwächter-Team für Versicherungen bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Mit dem Handelsblatt sprach sie über die umstrittenen Schreiben.

Frau Klug, Sie sprechen davon, dass Ihnen Hinweise vorliegen, dass Renten- und Lebensversicherer versuchen, Kunden aus Altverträgen zu locken. Wen haben Sie denn da genau im Auge?
Also ganz konkret vor allem die Neue Leben. Als erster Versicherer hat sie ihren Kunden angeboten, den Vertrag zu kündigen, weil er nunmehr steuerfrei wäre und stornofrei beendet werden könnte. Die Neue Leben hat uns dann auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie rund 30.000 Verbraucher angeschrieben hat und dass es sich um Verträge handelt,...

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