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18.02.2016

08:15 Uhr

Verivox, Check24 und Co.

Politik rückt Vergleichsportalen auf die Pelle

VonHeinz-Roger Dohms

PremiumMit welchen Methoden arbeiten Finanzvergleichsportale wie Check24 oder Smava? Die Politik fordert, dass die Seiten ihre Provisionen offenlegen und bereitet ein Gesetz vor. Es wäre ein Dammbruch – zur Freude der Nutzer.

Das Portal verdient an vermittelten Verträgen. (Foto: Check24)

Check24-Werbemotiv

Das Portal verdient an vermittelten Verträgen.

(Foto: Check24)

HamburgAuf Vergleichsportalen im Internet tut sich manchmal Wunderliches. Neulich zum Beispiel warb der Anbieter Smava mit „Deutschlands erstem 0,0-Prozent-Kredit“. Schon kurz darauf kam auch Rivale Check24 mit demselben Angebot auf den Markt. Der Haken in beiden Fällen: Bei genauerem Hinsehen handelte es sich um Lockangebote. Denn die zinslosen Offerten waren auf 1 000 Euro beschränkt – zu wenig für einen normalen Ratenkredit. Ist das wirklich im Sinne des Verbrauchers, als deren Anwälte sich Finanzportale so gerne ausgeben?

Das fragt sich inzwischen auch die Politik – und geht die Portale nun frontal an. Öffentlich unbemerkt hat der Bundesrat schon im Dezember...

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