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05.05.2016

22:07 Uhr

Abschaffung des 500-Euro-Scheins

Das Schein-Gefecht

VonFrank Matthias Drost, Jan Mallien

PremiumDer EZB-Rat hat sich darauf geeinigt, den 500-Euro-Schein abzuschaffen. Damit wird die Kriminalität eingedämmt, so das Hauptargument. Doch Kritiker fürchten den Anfang vom Ende des Bargelds. Auch Ökonomen sind beunruhigt.

Derzeit sind etwa 600 Millionen Exemplare der Banknote in Umlauf. Reuters

Wiederhergestellter 500er

Derzeit sind etwa 600 Millionen Exemplare der Banknote in Umlauf.

Berlin/FrankfurtDie meisten Einwohner der Euro-Zone haben ihn nie gesehen. Aber bei vielen Bürgern sorgt er dennoch für ganz große Gefühle: der 500-Euro-Schein. Die Emotionen werden noch weiter hochkochen, wenn er erst mal ganz verschwindet: Auf seiner jüngsten Sitzung hat sich der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwochabend auf die Abschaffung der Banknote mit dem höchsten Wert im Euro-Raum geeinigt. Die EZB begründet den Schritt damit, dass gerade dieser Schein vor allem Geldwäsche und organisierter Kriminalität nutze. Immerhin lässt sich mit 500ern sehr viel Geld auf wenig Platz transportieren.

Kritiker vermuten jedoch ein anderes Motiv: „Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins...

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