Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.04.2016

13:26 Uhr

Bundespolizei statt Wachdienst

Schutz des Goldschatzes ist Bundesbank lieb – und teuer

VonJan Mallien, Donata Riedel

PremiumDie Bundesbank holt Barren aus dem Ausland nach Frankfurt. Die Bundespolizei soll im Vergleich zu privaten Anbietern besseren Schutz bieten. Das kommt dem Steuerzahler aber auch teurer zu stehen.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann steht in der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Die Überwachung des großen Goldschatz durch die Bundespolizei kostet Millionen. dpa

Bundesbank - Gold

Bundesbankpräsident Jens Weidmann steht in der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Die Überwachung des großen Goldschatz durch die Bundespolizei kostet Millionen.

Frankfurt, BerlinDeutschlands größtes Edelmetalllager sieht alles andere als edel aus. Die Zentrale der Bundesbank ist im Stil des „Brutalismus“ gestaltet. Und das heißt vor allem eines: viel Beton. Die Architektur deutet nicht darauf hin, dass in Frankfurt-Bockenheim einer der größten Goldschätze der Welt lagert.

Doch die Sicherheitsvorkehrungen sind immens. Mehr als 200 Bundespolizisten bewachen die Bundesbank. Grund für die vielen Sicherheitskräfte ist vor allem die Verlagerung von Goldreserven aus dem Ausland in die Zentrale. 2013 hatte die Bundesbank verkündet, dass sie bis 2020 mehr als die Hälfte ihrer Reserven in heimischen Tresoren aufbewahren wolle. Deshalb werden seit drei Jahren...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×