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03.11.2016

12:44 Uhr

Chinas Landeswährung Yuan

Eine nicht ganz so harte Devise

VonStephan Scheuer, Matthias Streit

PremiumSeitdem der chinesische Yuan zur internationalen Reservewährung aufgestiegen ist, fällt der Kurs. Auch für deutsche Unternehmen in Fernost ist die Abwertung ein Problem. Aber woran liegt es? Ein Erklärungsversuch.

Ungewohnte Redseligkeit der Notenbanker in Peking. dpa

Chinesische Zentralbank

Ungewohnte Redseligkeit der Notenbanker in Peking.

Peking, FrankfurtDer halbkreisförmige Bau der chinesischen Zentralbank soll Stärke, Verlässlichkeit und Beständigkeit ausstrahlen. Doch die Währung, die die Notenbanker hinter diesen Mauern schützen, ist von solcher Solidität derzeit weit entfernt.

Seit Anfang Oktober, als der Yuan als fünftes Zahlungsmittel in den IWF-Währungskorb aufgenommen und zur Reservewährung für Notenbanken wurde, kennt die Devise grundsätzlich nur eine Richtung: abwärts. Seit Oktober verlor die Währung gegenüber dem Dollar um 1,4 Prozent – zwischenzeitlich war sie so wenig wert wie seit 2010 nicht mehr.

Es ist die Schwäche eines Aufsteigers, die die Zentralbanker in Peking inzwischen zu ungewohnter Redseligkeit animiert. Wie selten zuvor...

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