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13.06.2016

16:09 Uhr

Digitale Währungen

Wenn aus Bitcoins Fedcoins werden

VonNorbert Häring

PremiumDigitale Währungen sollen die Macht der Notenbanken über das Geld brechen. Doch aus mehreren Gründen stockt ihre Entwicklung. Schlimmer noch: Die Notenbanken könnten sich die Technologie bald zu eigen machen.

Die Technologie bietet den Zentralbanken bisher ungeahnte Möglichkeiten. AFP; Files; Francois Guillot

Bitcoin-Medaillen

Die Technologie bietet den Zentralbanken bisher ungeahnte Möglichkeiten.

FrankfurtMit Bitcoin wollte ihr Erfinder Nutzern ermöglichen, an Notenbanken und Geschäftsbanken vorbei Werte untereinander zu transferieren. Mit der ersten „Lieferung“, seiner neuen Digitalwährung im Jahr 2009 schickte ein Satoshi Nakamoto (Pseudonym) diesen programmatischen Text mit: „The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.” Zu deutsch: Vater Staat muss schon wieder Banken rauspauken. Zu einem Geldsystem, in dem die Finanzbranche dauernd gerettet werden muss, wollte der Bitcoin-Erfinder eine Alternative bieten.

Ökonomen wie Thomas Mayer, Leiter des Flossbach von Storch Research Institute, sehen in solchen Digitalwährungen eine Chance, anhand eines Währungswettbewerbs zu einem stabilen, von staatlicher Manipulation unabhängigen,...

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