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28.07.2017

11:09 Uhr

Folgen der Währungsentwicklung

Schwacher Dollar, starker Euro

VonMatthias Streit

PremiumDie US-Währung verliert seit Jahresbeginn massiv an Wert. Analysten prognostizieren Euro-Dollar-Kurse von 1,20. Solch ein Wechselkurs könnte für die Europäische Zentralbank zum Ärgernis werden.

Der Euro zeigt gegenüber dem Dollar Stärke und notiert so hoch wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. picture alliance / John Greve

Höhenflug

Der Euro zeigt gegenüber dem Dollar Stärke und notiert so hoch wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

FrankfurtDer Dollar befindet sich im Abwärtsstrudel. Mittlerweile ist der Sog so stark, dass selbst der positive Wirtschaftsausblick der amerikanischen Notenbank ihn daraus nicht befreien konnte. Nach ihrer jüngsten Sitzung erklärte die Fed, dass sie „ziemlich bald“ ihre Bilanzsumme „normalisieren“ wolle. Im Klartext: Während die Europäische Zentralbank Anleihen kauft und damit ihre Bilanz aufbläht, geht die Fed wohl bald den entgegengesetzten Weg.

Schon im Herbst könnte es so weit sein, schätzen Analysten. Damit setzen die USA die Normalisierung ihrer Geldpolitik fort. Eigentlich sollte das den Dollar stärken. Doch das Gegenteil ist der Fall: Am Donnerstag fiel der Dollar-Index, der die...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

28.07.2017, 12:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Streit,

Ihre Überschrift lautet "Folgen der Währungsentwicklung". Aber darüber ist in Ihrem Artikel wenig zu erfahren.

Was wir aus den Ifo-Umfragen wissen, ist, dass die deutschen Manager aus der Aufwertung des Euros keine Gefahr für die deutschen Exporte sehen. Wahrscheinlich spielen bei dieser Einschätzung Währungssicherungen eine Rolle.

Auf einem anderen Blatt steht, dass eine Aufwertung des Euros die Einfuhrrechnung verbilligt und damit die Kaufkraft der Verbraucher stärkt. Inwieweit niedrige Inflationsraten Draghis Geldpolitik beeinflussen, würde ich gerne offen lassen.

Beim Aktienmarkt gibt es einen mainstream von Kommentaren, wonach der starke Euro den deutschen Aktienmarkt belastet. Ein Blick auf die Charts für den Zeitraum des Jahres 2017 zeigt jedoch ein anderes Bild: Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar setzte sich seit Beginn des Jahres bis zum heutigen Tage unentwegt fort. Zusammen mit der Aufwertung des Euros stieg auch der DAX bis zum all-time-high am 20. Juni, danach setzte jedoch eine Konsolidierung ein.

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