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19.09.2015

17:26 Uhr

Kampf um Kupfer

Starinvestor Carl Icahn wittert seine Chance

VonIngo Narat

PremiumDie Rohstoffpreise sind weiter auf Talfahrt, Bergbauaktien unbeliebt. Ausgerechnet jetzt macht Multimilliardär Carl Icahn mit einer waghalsigen Wette Schlagzeilen. Er und einige Analysten rechnen mit einer Wende.

Kupfer: Diese Minenbetreiber liefen unterirdisch

Kupfer

Diese Minenbetreiber liefen unterirdisch

Die fallenden Rohstoffpreise setzen Bergbau-Titel stark unter Druck. Nach Carl Icahns Investment bei Freeport will so mancher Experte schon eine Trendwende eingeleitet sehen. Wie sich die Branche 2015 bisher schlug.

FrankfurtEr ist der Schrecken aller Unternehmenslenker: Carl Icahn. Der 79-jährige Multimilliardär hat eine waghalsige Wette platziert. Er kaufte einen 8,5-prozentigen Anteil am Rohstoffkonzern Freeport-McMoran. Schätzungsweise eine knappe Milliarde Dollar hat ihn das gekostet. Er will das Unternehmen auf Vordermann bringen und dann – bei höheren Kursen – seinen Wettgewinn einfahren. In Finanzkreisen nennt man einen Angreifer wie Icahn einen „aktivistischen Investor“.

Viele andere Anleger würden das Engagement als Harakiri abtun. Freeport ist der weltgrößte Bergbaukonzern für Kupferabbau, holt aber auch Gold, Öl und andere Commodities aus dem Boden. Die Rohstoffpreise sind seit langer Zeit auf Talfahrt, auch deshalb weil...

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