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21.08.2015

08:45 Uhr

Ölpreise

Abgeschmiert

VonAlexander Busch, Thomas Jahn, Hans-Peter Siebenhaar

PremiumDer rasante Ölpreisverfall setzt Förderstaaten, Schwellenländer und Konzerne stark unter Druck. Eine Wende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Experten erwarten immer neue Tiefstände. Der Grund ist einfach.

Venezuela leidet unter den fallenden Ölpreisen. Reuters

Ölarbeiter

Venezuela leidet unter den fallenden Ölpreisen.

Brasilia, New York, WienWenn sich das Ölkartell Opec Anfang Dezember in Wien trifft, gibt es vermutlich wenig Grund zur Freude. Der Ölpreis steuert derzeit auf neue Tiefstände zu, doch das ist noch lange nicht das Ende. Nach einer Studie der Citibank könnten Tiefstände von 32 Dollar pro Fass amerikanischen Rohöls wie zuletzt im Jahr 2008 erreicht werden. Das liegt zum einen an der wirtschaftlichen Abschwächung in China – vor allem aber die hohe Produktion und damit ein Überangebot drücken den Preis. Die Auslöser sind sowohl die Opec selbst als auch Schieferölproduzenten in den USA.

Der Preisverfall hat dramatische Folgen...

Kommentare (1)

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Herr Rolf Ackermann

21.08.2015, 09:50 Uhr

Interessant, nur wo bleiben die Auswirkungen auf die Gaspreise in Deutschland? Angeblich ist der Gaspreis an den (Heiz-) Ölpreis gekoppelt. Bisher habe ich dort nur wenig Veränderungen gesehen. Ich befürchte allerdings, dass bei einem Ölpreisanstieg die Gaslieferanten kurzfristig wieder ihre Preise anheben werden. Vielleicht ist Gas finanziell doch nicht so toll für den privaten Verbraucher.

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