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22.06.2017

06:12 Uhr

Opec kann Preisverfall nicht stoppen

Chaos am Ölmarkt

VonHans-Peter Siebenhaar, Matthias Streit

PremiumDie Opec kann trotz Förderkürzung den Preisverfall beim Öl nicht aufhalten. Dahinter stecken nicht nur Überkapazitäten, sondern auch Sorgen um die Weltkonjunktur. Und auch in den eigenen Reihen wird Sabotage betrieben.

Das nordafrikanische Land fördert so viel wie seit vier Jahren nicht mehr. picture alliance/ASSOCIATED PRESS

Arbeiter auf einer Erdölraffinerie im Osten Libyens

Das nordafrikanische Land fördert so viel wie seit vier Jahren nicht mehr.

FrankfurtKhalid Al-Falih bemüht sich seit Monaten darum, ein makelloses Bild als Opec-Präsident abzugeben. Die Ölmärkte mögen verrückt spielen, die Preise gar auf ein Sieben-Monats-Tief sacken, doch der saudische Ölminister demonstriert Gelassenheit: Die Entwicklung gehe in die richtige Richtung.

Die Opec halte Kurs. Es dauere eben, bis die Kürzungsmaßnahmen ihre wahre Wirkung entfalten, sagte er zu Beginn dieser Woche in einem Interview.

Die demonstrative Gelassenheit kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Vertreter des bedeutendsten Opec-Mitglieds die Kontrolle aus den Händen gleitet. Seit Januar versucht das Ölkartell vergeblich, das Überangebot am Markt mit einer Förderkürzung abzubauen. Auch die Tatsache,...

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