Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.11.2015

15:39 Uhr

Rohstoffe

Das Öl bleibt billig – vorerst

VonHans-Peter Siebenhaar, Regine Palm

PremiumObwohl die Terrorgefahr steigt, fällt der Ölpreis weiter. Was Autofahrer freut, lässt die Öl fördernden Nationen erschrecken. Zumal: Eine Verteuerung rückt erst für 2016 in Sichtweite.

Der Ölpreis ist gemessen am sogenannten Opec-Korb bereits wieder unter 40 Dollar je Fass abgetaucht. dapd

Ölförderung in Bahrain

Der Ölpreis ist gemessen am sogenannten Opec-Korb bereits wieder unter 40 Dollar je Fass abgetaucht.

Düsseldorf/WienWenn sich das Ölkartell Opec Anfang Dezember in Wien trifft, werden nach Einschätzung von Experten dem Markt keine Überraschungen zu Weihnachten beschert. Die Organisation erdölexportierender Staaten mit ihren zwölf Mitgliedsländern wird die hohen Förderquoten beibehalten. Mit der Ölschwemme will allen voran das Opec-Schwergewicht Saudi-Arabien Marktanteile von den nordamerikanischen Schieferölproduzenten zurückgewinnen. „Die geänderte Strategie der Opec hat auf der Angebotsseite bereits die gewünschte Wirkung teilweise erzielt. Die US-Schieferölproduktion geht schon zurück“, sagt Öl-Experte Hannes Loacker von der österreichischen Bank Raiffeisen.

Das hat Folgen für die Preise. An den Rohölmärkten wächst die Einsicht, dass zumindest kurzfristig keine durchgreifende Preiserholung in...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×