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12.05.2017

11:13 Uhr

Rohstoffmärkte

Silber wird zum Hoffnungswert

VonIngo Narat

PremiumSinkende Industrienachfrage, Macrons Wahl: Der Preis für Silber ist zuletzt deutlich gefallen. Wie geht es nun weiter? Händler in Deutschland berichten wieder über steigende Käufe. Gefragt sind vor allem zwei Münzen.

Eine der weltweit größten Förderstätten. Getty Images

Potosi-Silbermine in Bolivien

Eine der weltweit größten Förderstätten.

FrankfurtSilber-Besitzer brauchen gute Nerven. In den vergangenen vier Wochen hat ihr Silberschatz ein Zehntel an Wert verloren. Das lag an den schlechten Nachrichten für das Edelmetall: Die industrielle Nachfrage schwächelt, Hedgefonds zogen sich zurück, die politische Situation in Europa hat sich nach den Frankreichwahlen etwas entspannt. Edelmetalle als Krisenversicherung finden deshalb weniger Interesse. „Die US-Notenbank könnte die Leitzinsen weiter erhöhen, auch das belastet Silber als Konkurrenzanlage“, ergänzt Johann Wiebe, Edelmetallexperte bei der Analysefirma GFMS. Momentan kostet die Unze des Weißmetalls noch rund 16 Dollar.

Die kurzfristige Schwäche scheint zum längerfristigen Bild zu passen. Am Donnerstag legten die Analysefirma GFMS...

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