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05.05.2016

20:12 Uhr

Verbraucherzentralen-Chef Klaus Müller

„Wir müssen eine klare Grenze ziehen“

VonJan Mallien

PremiumDie Europäische Zentralbank will den 500-Euro-Schein abschaffen, weil er kriminelle Aktivitäten begünstigen soll. Der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen fürchtet eine „unheilvolle Debatte“ über Bargeld.

„Dies darf nicht der Anfang vom Ende des Bargelds sein.“ dpa

Klaus Müller

„Dies darf nicht der Anfang vom Ende des Bargelds sein.“

Herr Müller, wie bewerten Sie die Abschaffung des 500-Euro-Scheins?

Wichtig sind vor allem zwei Dinge: Erstens muss es eine Art Ewigkeitsgarantie geben. Die Menschen müssen zeitlich unbegrenzt die Möglichkeit haben, die 500-Euro-Scheine bei der Notenbank einzutauschen. Ein Verfallsdatum des 500-Euro-Scheins wäre ein ganz gravierender Eingriff in die Eigentumsrechte der Menschen gewesen. Und zweitens darf dies nicht der Anfang vom Ende des Bargelds sein.

Manche Kritiker fürchten genau das.

Ich bin bei 500-Euro-Scheinen vergleichsweise gelassen, aber sehr sensibel bei jedem Schritt, der darüber hinausgeht. Unsere Botschaft ist: bis hierher und nicht weiter.

Die Europäische Zentralbank will den 500er abschaffen, weil er...

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