Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.08.2016

06:26 Uhr

Yuan-Abwicklung

Der Frankfurter China-Flop

VonElisabeth Atzler, Katharina Slodczyk

PremiumDie Erwartungen waren groß, als Frankfurt das erste Yuan-Handelszentrum außerhalb Asiens wurde. Erfüllt haben sie sich nicht. Die meisten Banken ziehen Hongkong vor. Es gibt ein grundsätzliches Problem.

Noch ist die chinesische Währung nicht frei handelbar. dpa

Yuan-Geldscheine

Noch ist die chinesische Währung nicht frei handelbar.

FrankfurtDer Jubel war groß: Frankfurt werde zum ersten Handelszentrum außerhalb Asiens für die chinesische Währung Yuan, hieß es vor gut zwei Jahren. Damals, im März 2014, vereinbarten Chinas Zentralbank und die Bundesbank mit großem Tamtam den Aufbau eines Yuan-Handelsplatzes in der Mainmetropole. „Das bringt einen echten Mehrwert in der Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zu China“, schwärmte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Und Hessens Wirtschaftsminister, Tarek Al-Wazir (Grüne), sah „völlig neue Perspektiven“ für kleine und mittelständische Unternehmen.

Doch inzwischen zeichnet sich ab: Die Hoffnungen von damals haben sich bei weitem nicht erfüllt. Die Frankfurter Yuan-Abwicklungsstelle, betrieben von der Bank of China, läuft eher...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×