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24.06.2015

06:06 Uhr

Sahra Wagenknecht im Interview

„Die EZB ist schon viel zu mächtig“

VonNorbert Häring

PremiumDie Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht kritisiert „König Draghi“. Die Politik in Brüssel werde weit weg vom Bürger gemacht. Ein Gespräch über die Euro-Rettung, die großen Banken und den Plan, Bargeld abzuschaffen.

„Das Europaparlament und erst recht die EU-Kommission sind weit weg von den Bürgern. Auch deshalb grassiert in Brüssel der Lobbyismus.“ dpa

Sahra Wagenknecht

„Das Europaparlament und erst recht die EU-Kommission sind weit weg von den Bürgern. Auch deshalb grassiert in Brüssel der Lobbyismus.“

FrankfurtAls designierte Oppositionsführerin darf Sahra Wagenknecht bei namentlicher Abstimmung im Bundestag nicht schwänzen. Verschiebt sie sich, verschiebt sich auch der Interviewbeginn. Und der nächste Termin wartet auf die ökonomische Vordenkerin der Linken. Doch die Nervosität des Reporters ist unbegründet. Auch in einer guten halben Stunde antwortet die talkshowerprobte Politikerin erschöpfend – und hat noch Zeit für Plauderei.

Handelsblatt: Frau Wagenknecht, werden Sie für eine Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland stimmen, wenn es zur Abstimmung kommt?
Sahra Wagenknecht: Wenn es wieder ein Paket gibt, das die Wirtschaftskrise nur verlängert, dann ist es verantwortungslos gegenüber den deutschen Steuerzahlern, dafür erneut Milliarden...

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