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10.04.2017

12:08 Uhr

Schein und Sein in der Geldpolitik

Die Finanzkrise stellt vermeintliche Gewissheiten in Frage

VonNorbert Häring

PremiumLange waren die Notenbanken zufrieden mit einer falschen Geldtheorie – dann kamen die Staatsanleihenkäufe. Und damit die öffentliche Diskussion darüber, ob das Gelddrucken wirklich hilft.

Die Notenbank hat populäre geldpolitische Irrtümer aufgeklärt. Reuters

Bank von England

Die Notenbank hat populäre geldpolitische Irrtümer aufgeklärt.

Der massive Ankauf von Staatsanleihen muss irgendwann zu Inflation führen. Diese Kritik schallt den Notenbanken entgegen, seit sie auf diese Weise massenhaft Geld ins Finanzsystem pumpen – also seit 2008. Der Gedanke hinter der Kritik ist der simple Grundgedanke des Monetarismus. Wenn die Notenbank massenhaft frisches Geld „druckt“, mit dem sie die Staatsanleihen bezahlt, steigt die Geldmenge, ohne dass sich bei der Gütermenge etwas ändert. Immerhin 435 Milliarden Pfund sollen die Käufe der Bank von England erreichen, bei der Europäischen Zentralbank (EZB) gehen sie in den Billionenbereich. Wenn immer mehr Geld die gleiche Gütermenge „jagt“, müssen die Preise steigen. Das kam...

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