Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.06.2017

17:26 Uhr

Top-Ökonom Dennis Snower

„EZB braucht einen transparent kommunizierten Ausstiegsplan“

VonJan Mallien

PremiumDer Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sieht die Niedrigzinspolitik der EZB als nicht nachhaltig an. Zudem hält der Ökonom eine Phase von Schwankungen an den Märkten für unvermeidlich.

Der Chef des Kieler Instituts erwartet keine baldige Lockerung der Geldpolitik. picture alliance / rtn - radio t

Dennis Snower

Der Chef des Kieler Instituts erwartet keine baldige Lockerung der Geldpolitik.

Herr Snower, Mario Draghi hat die Kommunikation der EZB geändert und rechnet nicht mit weiteren Zinssenkungen. Ist dies das Signal für einen baldigen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik?
Ein baldiges Ende der Lockerung erwarte ich nicht. Die gesamte Kommunikation der EZB bleibt auf einen allenfalls mittelfristigen Ausstiegspfad ausgerichtet. Die öffentlich bekannten Aussagen deuten auf weiter hohe Widerstände im EZB-Rat gegen eine schnelle Zinswende hin.

Wäre es denn an der Zeit, den Ausstieg anzugehen?
Die Niedrigzinspolitik der EZB ist nicht nachhaltig, deshalb müssen die Ausstiegsmöglichkeiten dringend ausgelotet werden. Das Problem ist, dass die EZB wegen mangelnden politischen Handelns in den Krisenländern...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×