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05.01.2017

11:43 Uhr

Turbulente Börsenjahre

Der Fluch der Sieben

VonIngo Narat

PremiumZufall oder Zeichen? Börsenjahre mit der Zahl Sieben am Ende verliefen häufig turbulent, man denke nur an den großen Crash von 1987. Ist in diesem Jahr also Vorsicht geboten? Was Experten Anlegern raten.

Verzweifelte Händler nach dem Aktien-Crash. AFP/Getty Images

New Yorker Börse am 19. Oktober 1987

Verzweifelte Händler nach dem Aktien-Crash.

FrankfurtDa ist etwas Besonderes zwischen der Sechs und der Acht. Theologen, Psychologen und andere Wissenschaftler rätseln darüber, was es auf sich hat mit dieser Primzahl: Es geht um die Sieben. Sie spielt eine Sonderrolle in vielen Religionen, Kulturen, auch im Alltag. Es gibt die sieben Zwerge, sieben Todsünden, sieben fette und magere Jahre. Sogar an der Börse fällt die Zahl aus der Rolle. Es mag verblüffen, doch Kalenderjahre mit einer „7“ am Ende verliefen an der Wall Street immer turbulent. Das könnte ein Warnsignal für 2017 sein.

Die Analysten von Wellenreiter-Invest haben über ein Jahrhundert zurückgerechnet. „In siebener Jahren...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

05.01.2017, 15:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Narat,

ob er abergläubisch ist oder nicht: Ein Aktienanleger weiß, dass sein Aktienvermögen stets riesigen Schwankungen ausgesetzt ist. Deshalb folgt er dem Rat seines Anlageberaters und nimmt auch andere Anlageklassen in sein Depot (Streuung). Ein Rückschlag bei den Aktienkursen wirkt sich deshalb nur zu einem Bruchteil als Rückgang des Gesamtvermögens aus.

Ich schlage vor, dass wir als Diskussionsstoff die Erwartungen von Wellenreiter-Invest nehmen. Die Herren erwarten das Hoch "üblicherweise" im August. "Ein Rückgang von dann zehn Prozent wäre eine milde Variante". Weiter heißt es: "Anleger sollten ihre Depots für diese Phase der Verluste absichern". Und zum Schluß ist dann zu lesen, dass die Abwärtsbewegungen im Schnitt nur drei Monate dauern.

Nehmen wir einmal an, dass alles wie beschrieben kommt. Hochgefährlich, so ein kleiner Rückschlag? Aus meiner Sicht überhaupt nicht. Mir fällt nicht im Traume ein, mein Depot wegen eines kurzzeitigen Rückschlags, der wahrscheinlich bald wieder aufgeholt sein wird, abzusichern. Ich werde auch keine Trauerkleidung tragen, sondern mich einfach nur freuen. Freuen über die Chance, Aktien endlich wieder einmal günstig nachkaufen zu können.

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