Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.11.2016

16:58 Uhr

US-Notenbanker James Bullard

„Wenige wollen eine Geldpolitik wie in Venezuela“

VonJan Mallien, Daniel Schäfer

PremiumAls amerikanischer Geldpolitiker entscheidet James Bullard über den wichtigsten Leitzins der Welt. Im Interview spricht er über die Folgen der Wahl Donald Trumps auf Wirtschaft und Unabhängigkeit der US-Notenbank.

Der Chef der Federal Reserve Bank of St. Louis beim Gespräch in Frankfurt.

James Bullard

Der Chef der Federal Reserve Bank of St. Louis beim Gespräch in Frankfurt.

Wie so viele Amerikaner hat James Bullard die US-Wahlnacht gebannt vor dem Fernseher verbracht. Bis zur Dankesrede des Gewinners Donald Trump harrte der US-Währungshüter auf dem Sofa aus. Für ihn und seine Kollegen von der Federal Reserve („Fed“) hatte der Wahlsieg Trumps einen besonderen Beigeschmack. Schließlich hat der designierte US-Präsident die Fed im Wahlkampf scharf angegriffen. Trump hat Fed-Chefin Janet Yellen vorgeworfen, die Zinsen künstlich niedrig zu halten, und angedroht, sie abzusetzen. Beim Interview im Hotel Frankfurter Hof gibt sich Bullard dennoch gelassen über den Wahlausgang.

Herr Bullard, der designierte US-Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf die Eigenständigkeit der Fed infrage gestellt. Wie besorgt sind...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×