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15.12.2016

14:45 Uhr

US-Ökonom Barry Eichengreen

„Der Dollar macht Trump einen Strich durch die Rechnung“

VonTorsten Riecke

PremiumTop-Ökonom Barry Eichengreen spricht im Interview über den starken Dollar, Konflikte zwischen US-Notenbank und dem künftigen Präsidenten Donald Trump – und erklärt, wie Populismus die Weltwirtschaftsordnung bedroht.

Top-Ökonom Barry Eichengreen macht sich Sorgen um die Nachfolge von Fed-Chefin Janet Yellen. Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, die zwei im Jahr 2018 frei werdenden Fed-Posten neu zu besetzen. Wie schon in seinem Kabinett könnte der designierte Präsident einen Unternehmer für den Ökonomen-Posten berufen. Was Eichengreen davon hält. Bernd Arnold

„Wir hatten in den 70er-Jahren mal einen Fed-Chef, der kam aus der Geschäftswelt. Der hat den Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Inflation nie richtig verstanden.“

Top-Ökonom Barry Eichengreen macht sich Sorgen um die Nachfolge von Fed-Chefin Janet Yellen. Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, die zwei im Jahr 2018 frei werdenden Fed-Posten neu zu besetzen. Wie schon in seinem Kabinett könnte der designierte Präsident einen Unternehmer für den Ökonomen-Posten berufen. Was Eichengreen davon hält.

„Eigentlich wollte ich über den Euro reden“, sagt Barry Eichengreen, „doch dann habe ich mir überlegt, dass der Populismus im Moment noch interessanter ist.“ Der amerikanische Ökonom ist auf Einladung der American Academy nach Berlin gekommen, um den Deutschen das Phänomen Donald Trump zu erklären. Deutschland und Kalifornien seien so etwas wie die letzten beiden Trutzburgen gegen die populistische Welle, sagt der Berkeley-Professor. Das klingt halb überzeugt und halb hoffnungsvoll.

Herr Eichengreen, die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat gerade die Leitzinsen erhöht. Das wird Donald Trump nicht gefallen. Erwarten Sie eine dauerhafte Konfrontation zwischen der Fed und dem künftigen US-Präsidenten?

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