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08.09.2016

17:34 Uhr

V-Bank

Noch eine Bank kassiert Strafzinsen von reichen Privatkunden

VonAnke Rezmer

PremiumAuch die Münchener Bank V-Bank zwackt reichen Privatkunden ab Oktober Gebühren für Geld auf Konten ab. Werden Strafzinsen auch für Privatkunden doch langsam salonfähig?

Euro-Banknoten: Auch bei der V-Bank zahlen Vermögende jetzt eine Gebühr, wenn zu viel Geld auf dem Konto liegt. dpa

Liquidität kostet

Euro-Banknoten: Auch bei der V-Bank zahlen Vermögende jetzt eine Gebühr, wenn zu viel Geld auf dem Konto liegt.

FrankfurtJetzt also die V-Bank. Gebühren für Geld, das Privatkunden auf Konten parken, werden offenbar immer öfter kassiert. Auch bei der Münchener Bank, die sich auf die Verwahrung von Kapital fremder Vermögensverwalter spezialisiert hat, zahlen Kunden ab Oktober nun 0,4 Prozent Gebühren. Dies gilt für Kapital, das nicht investiert ist, also auf dem Verrechnungskonto zum Depot liegt und 500 000 Euro übersteigt. Das bestätigt die V-Bank.

In einem Brief an bankunabhängige Vermögensverwalter, deren Kunden bei der V-Bank Depots und Verrechnungskonten haben, wirbt die Bank um Verständnis für diese „Wertaufbewahrungsgebühr“. Solche Einlagen schlügen als Kosten der Liquiditätshaltung auf ihr Ergebnis durch,...

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