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23.02.2015

16:49 Uhr

Ergo und das Wechselproblem

Phantomgebühren für Versicherungskunden

VonOzan Demircan, Sönke Iwersen

PremiumWenn bei der Ergo ein Kunde intern die Versicherung wechselt, fallen Kosten wie bei einem Neuvertrag an. Der Vertreter sieht davon nichts. Ein Gesetz, das Transparenz erzwingen sollte, wurde von der Lobby verhindert.

Provisionen in Rechnung gestellt, die es gar nicht gibt. dpa

Ergo-Konzernzentrale

Provisionen in Rechnung gestellt, die es gar nicht gibt.

Frankfurt/DüsseldorfEigentlich konnte Sabine Pfeiffer* ihren Versicherungsvertreter von der Ergo gut leiden. Seit acht Jahren betreute der stets gut gelaunte Erik Vogt* sie nun schon. Lebensversicherung, Hausratversicherung, Unfallversicherung, alles hatte Pfeiffer bei Vogt abgeschlossen. Als Pfeiffer dann im Juli 2010 von der Selbstständigkeit in ein Arbeitsverhältnis wechselte, wandte sie sich wieder an ihren Vertrauensmann. Sie wollte ihre Rürup- auf eine Riester-Rente umstellen. Der Wechsel klappte einwandfrei. Bis Pfeiffer im Kleingedruckten nachlas, was ihr freundlicher Ergo-Vertreter dafür kassierte.

Mehr als 3000 Euro. Das war die Summe, die Pfeiffer auf dem Informationsblatt ihrer neuen Police als „Abschluss- und Vertriebskosten“ entdeckte. „Für...

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