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29.06.2016

17:43 Uhr

Japanische Lebensversicherer

Pioniere wider Willen

VonMartin Kölling

PremiumJapans Lebensversicherern leiden seit Jahren unter niedrigen Zinsen. Nun drohen sogar 40-jährigen Anleihen negative Renditen. Manche Anbieter versuchen, neue Wege zu gehen. Können die deutschen davon lernen?

Japanische Versicherungen setzen auf langfristige Anleihen, aber diese geben immer weniger her. dpa

Hochhäuser in Tokio

Japanische Versicherungen setzen auf langfristige Anleihen, aber diese geben immer weniger her.

TokioKnapp zehntausend Kilometer liegen zwischen London und Tokio, und doch könnte das Brexit-Votum der Briten auch in Ostasien Opfer fordern: Japans Lebensversicherer. Denn den Konzernen gehen langsam, aber sicher ihre traditionellen Anlagen aus, langfristige japanische Staatsanleihen (JGBs).

Zehn- und fünfzehnjährige Bonds werden schon mit negativem Zins gehandelt. Nun könnten auch noch langfristigere Papiere ins Minus rutschen, weil die Investoren ähnlich wie in Deutschland nach dem Brexit-Schock in vermeintlich sichere Werte wie Staatsanleihen fliehen und damit die sich gegenläufig zu den Kursen bewegenden Renditen noch weiter ins Minus drücken.

Das könnte zu einem ernsten Problem für Japans Versicherer werden, meint...

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