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30.05.2016

13:09 Uhr

Martin Senn

Die Einsamkeit der Entmachteten

VonOzan Demircan

PremiumDer Ex-Zurich-Chef Martin Senn nimmt sich das Leben. Wenige Monate zuvor war er wegen schlechter Zahlen zum Rücktritt gedrängt worden. Er sei daraufhin depressiv geworden, heißt es.

Im Geschäftsjahr 2015 brach der Gewinn des Schweizer Versicherungskonzerns um mehr als die Hälfte auf 1,8 Milliarden US-Dollar ein. Senn trat Ende des Jahres zurück. dpa

Zurich

Im Geschäftsjahr 2015 brach der Gewinn des Schweizer Versicherungskonzerns um mehr als die Hälfte auf 1,8 Milliarden US-Dollar ein. Senn trat Ende des Jahres zurück.

FrankfurtDer Schweizer Allianz-Konkurrent Zurich muss einmal mehr einen Selbstmord in der Managerriege verkraften. Der frühere Chef des Unternehmens, Martin Senn, hat sich am Freitag das Leben genommen. „Die Familie von Martin Senn hat uns darüber informiert, dass Martin am letzten Freitag freiwillig aus dem Leben geschieden ist“, teilte Zurich am Montag mit. Er soll sich Medienberichten zufolge in seiner Wohnung im Ort Klosters erschossen haben. Die Kantonspolizei bestätigte einen Einsatz am vergangenen Freitag.
Sechs Jahre lang stand der 59-Jährige an der Spitze des weltweit aktiven Versicherers. Den Großteil seiner Karriere verbrachte Senn in Asien. Schon mit 26 Jahren...

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