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24.04.2015

13:57 Uhr

Vertriebsprovisionen

Sparkassen und Banken kämpfen um Provisionen

VonKatharina Schneider

PremiumWer Finanzprodukte vermittelt, bekommt dafür saftige Prämien. Die möchten Banken und Sparkassen auch weiterhin behalten. Durch AGB-Änderungen verpflichtet sich der Kunde zum Verzicht. Dadurch entgehen ihm enorme Summen.

Von der Vermittlung vieler Finanzprodukte profitiert vor allem der Berater. dpa

Anlageberatung

Von der Vermittlung vieler Finanzprodukte profitiert vor allem der Berater.

DüsseldorfMal ehrlich, lesen Sie das sogenannte Kleingedruckte? Also die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)? In den vergangenen Wochen haben die Sparkassen ihre Kunden kollektiv dazu aufgefordert. Der Grund: Sie haben in ihre Bedingungen für Wertpapiergeschäfte die Klausel „Verzicht des Kunden auf Herausgabe von Vertriebsvergütungen“ aufgenommen.

Das klingt sperrig, doch die Lektüre lohnt. Denn es geht um viel Geld: Kunden sollen darauf verzichten, dass die Sparkasse ihnen Vertriebsvergütungen - auch Provisionen genannt - auszahlt, die sie von Fondsgesellschaften oder anderen Wertpapieremittenten bekommt. Bei Fonds gehören dazu der Ausgabeaufschlag, der beim Kauf des Fonds fällig wird, und die Bestandsprovision, die sich in den...

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