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21.09.2016

07:30 Uhr

Kampf gegen Geldwäsche

Länder-Finanzchefs pochen auf Bargeld-Obergrenze

VonFrank Matthias Drost

PremiumBarzahlen nur bis 5.000 Euro? Die Idee von Finanzminister Schäuble im Kampf gegen Geldwäsche findet Unterstützer. Käme es zum Schwur, gäbe es auf Länderebene eine Mehrheit für die Einführung einer Obergrenze.

Der 500-Euro-Schein wird künftig nicht mehr produziert werden – ein Beschluss der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen Geldwäsche. dpa

Zahlen mit Bargeld

Der 500-Euro-Schein wird künftig nicht mehr produziert werden – ein Beschluss der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen Geldwäsche.

Die Debatte um die Einführung von Obergrenzen für Barzahlungen spaltet die Republik. In einer exklusiven Umfrage des Handelsblatts haben sich die Verantwortlichen der Finanzressorts der Bundesländer und Stadtstaaten beim Streitthema Bargeldobergrenze positioniert. Käme es zum Schwur, gäbe es auf Länderebene eine Mehrheit für die Einführung einer Obergrenze. Ein Gutachten der Friedrich-Naumann-Stiftung, das dem Handelsblatt vorliegt, wird die Debatte über eine Beschränkung des Barzahlens neu entfachen.

Die SPD zeigt sich in der Handelsblatt-Umfrage geschlossen. Alle sieben sozialdemokratischen Finanzressortchefs in den Bundesländern sind für eine Bargeldobergrenze. Dazu gehören Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Ebenfalls für die Einführung einer Obergrenze...

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