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23.09.2016

08:42 Uhr

Kenneth Rogoff

„Große Scheine sind für Kriminelle“

VonAlexander Demling

PremiumDer Harvard-Ökonom und Ex-IWF-Chefvolkswirt Kenneth Rogoff plädiert im Interview dafür, das Bargeld weitgehend abzuschaffen. Denn dann seien negative Leitzinsen von mehreren Prozent möglich. Nur die Zehner, die mag er.

In seiner Jugend war der Harvard-Ökonom Junioren-Schachweltmeister. Imago

Kenneth Rogoff

In seiner Jugend war der Harvard-Ökonom Junioren-Schachweltmeister.

Die weltweite Finanzkrise hat Kenneth Rogoff auch über die Grenzen der Ökonomenzunft hinaus bekannt gemacht. In seinem 2009 veröffentlichten Buch „Dieses Mal ist alles anders“ zeigte der einstige IWF-Chefökonom und heutige Harvard-Professor unter anderem, dass die Auswirkungen von Finanzkrisen für gewöhnlich noch Jahre später in der Form von hoher Arbeitslosigkeit, hohen Schuldenständen und niedriger Inflation spürbar sind.

Sieben Jahre später sind viele dieser Vorhersagen eingetreten. Die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank versuchen weiterhin verzweifelt, die Wirtschaft durch Niedrigzinsen zu stimulieren und die Inflation zu erhöhen. Als Grund für diese Probleme hat Rogoff einen weiteren Übeltäter ausgemacht: In seinem neuen Buch...

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