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04.04.2016

14:26 Uhr

Warum eine Immobilienblase droht

Den Drogen verfallen

VonHans-Werner Sinn

PremiumDie EZB-Politik des billigen Geldes hat selbst in gesunden Volkswirtschaften wie Deutschland einen gewaltigen Immobilienboom entfacht. Der ist nur durch Zinserhöhungen beherrschbar, sagt Ex-Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Ein Gastbeitrag.

In Österreich sind die Immobilienpreise seit dem Ausbruch der Lehman-Krise um bald die Hälfte gestiegen. dpa

Bau eines Eigenheims

In Österreich sind die Immobilienpreise seit dem Ausbruch der Lehman-Krise um bald die Hälfte gestiegen.

Die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank haben viele Beobachter schockiert. Da wird der Hauptrefinanzierungssatz auf null gesetzt, die monatlichen Anleihekäufe werden um 20 Milliarden aufgestockt, der Zins auf die Einlagen der Banken bei der Notenbank wird auf – 0,4 Prozent gesenkt, und die EZB vergibt Kredite mit negativen Zinsen von ebenfalls bis zu –0,4 Prozent.

Der Autor ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität München. Er war Präsident des Ifo-Instituts. dapd

Hans-Werner Sinn

Der Autor ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität München. Er war Präsident des Ifo-Instituts.

Es gibt viele vordergründige Erklärungen für diese Politik, doch im Kern handelt es sich um einen weiteren Versuch der EZB, sich dem Platzen der Blase entgegenzustellen, die der Euro in seinen ersten Jahren in den südeuropäischen Ländern hervorgerufen hatte, nachdem schon seine Ankündigung beim Gipfel...

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