Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.04.2016

10:42 Uhr

Wirtschaftlicher Kurs der EU

Mehr Schulden werden Europa nicht retten

VonDirk Hinrich Heilmann

PremiumÖkonomen und Politiker fordern, dass sich die EU-Staaten wieder stärker verschulden, um die Wirtschaft anzukurbeln. So einfach ist es aber nicht, zeigt ein Blick auf die vier wichtigsten Länder. Eine Analyse.

Ist es Zeit für eine fiskalpolitische Wende? dpa

Keine Schulden

Ist es Zeit für eine fiskalpolitische Wende?

Die Geldpolitik ist in Europa am Ende ihrer konjunkturpolitischen Möglichkeiten angekommen. Obwohl die EZB so expansiv agiert wie noch nie und die Leitzinsen in den negativen Bereich gedrückt hat, zeigt sich nur eine allmähliche Erholung der Kreditvergabe. Auch die Inflationsrate zieht bisher nicht nachhaltig an.

Eines hat die extrem lockere Geldpolitik erreicht: Sie hat auch für wirtschaftlich schwache Euro-Staaten steigende Staatsschulden tragbar gemacht. Im Durchschnitt der Euro-Zone lag die Staatsverschuldung im Herbst 2015 bei 92 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und damit um 27 Prozentpunkte höher als im Jahr 2007, vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Dirk Hinrich Heilmann

Der Autor

Dirk Hinrich Heilmann ist Managing Direktor des Handelsblatt Research Institute und Chefökonom des Handelsblatts.

Die Euro-Schuldenkrise hat sich...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×