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19.02.2016

17:39 Uhr

Zweifelhafte Aktienprognosen

Die Macht der Analysten

VonAnke Rezmer, Frank Wiebe, Jens Hagen, Martin Kölling

PremiumMit Berichten über einzelne Aktien können Researchabteilungen der Großbanken Kurse bewegen – auch im eigenen Interesse. So wie im Fall eines Ex-Analysten der Deutschen Bank. Interessenskonflikte sind oft schwer zu erkennen.

Er veranstaltete eine Telefonkonferenz für Analysten, um den eigenen Börsenkurs zu stützen. AP

T-Mobile USA-Chef John Legere

Er veranstaltete eine Telefonkonferenz für Analysten, um den eigenen Börsenkurs zu stützen.

FrankfurtEine Analystenkonferenz der anderen Art: Statt nur langweilig Zahlen vorzulegen, lädt T-Mobile-USA-Chef John Legere zum Trinkspiel. Jeder Teilnehmer der Telefonkonferenz sollte sich vorab mit genügend Getränken eindecken – und bei bestimmten Phrasen einen Schluck trinken. Sollte Finanzchef Braxton Carter einen magentafarbenen Sombrero aufsetzen, heißt es: zwei Schluck trinken! Die Show soll Aufmerksamkeit auf das Unternehmen und die Aktie lenken. An solchen Telefonkonferenzen nimmt nicht selten nur ein halbes Dutzend Experten teil. Doch deren Meinung über die vorgetragenen Zahlen kann Kurse bewegen. Ein Analystenreport der Schweizer Großbank UBS hievte am Mittwoch das Papier des Stahlkonzerns Thyssen-Krupp neun Prozent in die...

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