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02.11.2015

14:35 Uhr

Zwischenbilanz nach vier Jahren

Mario Draghi, der Unverstandene

VonJan Mallien, Michael Brächer

PremiumSeit vier Jahren ist Mario Draghi Chef der EZB, die Hälfte seiner Amtszeit ist um. Manche sehen in ihm einen Diktator, manche den Retter der Euro-Zone. In Deutschland fühlt er sich missverstanden. Eine Zwischenbilanz.

Die Hälfte seiner Amtszeit hat er hinter sich. dpa

EZB-Chef Draghi

Die Hälfte seiner Amtszeit hat er hinter sich.

FrankfurtUnd dann geht alles ganz schnell. Gerade will Mario Draghi vor Journalisten über „Kreditkonditionen für Haushalte und Unternehmen“ sprechen, da springt eine Frau aus dem Publikum auf seinen Tisch.

Das Bild von der EZB-Pressekonferenz am 15. April 2015 geht um die Welt: Der oberste Notenbanker Europas wirkt darauf klein und verloren, über ihm thront die Aktivistin Josephine Witt. Sie fordert das Ende der Diktatur der Europäischen Zentralbank. Draghi hat die Hände zur Abwehr erhoben. Als er begreift, dass er nur mit Konfetti attackiert wird, weicht die Panik aus seinem Blick. Was bleibt, ist die Verwunderung: Er soll ein...

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