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06.06.2017

11:58 Uhr

Gastbeitrag von Alexander Erdland

Zinswende mit Klugheit und Maß

VonAlexander Erdland

PremiumDer Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft appelliert an die Notenbanker, die Zinswende einzuleiten. Das extrem niedrige Zinsniveau ist zu einem Stabilitätsrisiko geworden. Ein Gastbeitrag.

Alexander Erdland ist Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Der Autor

Alexander Erdland ist Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.

In den vergangenen Monaten hat sich Erstaunliches an den Finanzmärkten zugetragen. Die Kapitalmarktzinsen haben sich von ihren historischen Tiefständen gelöst. Vieles spricht dafür, dass es sich nicht nur um ein Strohfeuer handelt. Sicher, in den vergangenen Jahren hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen die Renditen eine Gegenbewegung anzeigten, nur um dann wieder neue Tiefstände zu erreichen. Zwei Dinge aber sind jetzt anders: Erstens beginnt der Anstieg auf Basis eines übertrieben niedrigen Niveaus. Zweitens hat sich das fundamentale Umfeld deutlich geändert. So zeigt die Konjunktur auch in Europa endlich eine klare Erholungstendenz. Trotz der vielen politischen Risiken haben fast...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

06.06.2017, 16:36 Uhr

"Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen", meint der Theaterdirektor in Goethes Faust. Aber das "viele" ist vielleicht ein Durcheinander, ein ständiger Wechsel zwischen USA und Europa. Wo, bitte, ist der rote Faden? Wer für eine Zinswende in Europa eintritt, sollte einige verständliche und schlagkräftige Argumente haben. Und sich auch mit den Gegenargumenten auseinander setzen.

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