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03.07.2017

06:00 Uhr

Gastbeitrag von Brigitte Mohn

Ein Turbo für die Landflucht

VonBrigitte Mohn

PremiumJenseits der Städte verharrt das deutsche „Smart Country“ im digitalen Dornröschenschlaf. Und wo Breitband verfügbar ist, fehlt es an Willen und Ideen, das Netz sinnvoll zu nutzen. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag.

Brigitte Mohn ist Mitglied des Vorstands der Bertelsmann-Stiftung. Sie erreichen Sie unter gastautor@handelsblatt.com.

Die Autorin

Brigitte Mohn ist Mitglied des Vorstands der Bertelsmann-Stiftung. Sie erreichen Sie unter gastautor@handelsblatt.com.

Wer am vergangenen Donnerstag die Rede von Toomas Hendrik Ilves, ehemaliger Staatspräsident Estlands und Preisträger des Reinhard-Mohn-Preises 2017, hörte, dem wurden die Unterschiede zwischen Estland und Deutschland schnell klar: In Estland wird Digitalisierung konsequent genutzt, Bürgerservices und Bürgerteilhabe zu etablieren, den ländlichen Raum infrastrukturell zu fördern und Datensouveränität jedes Einzelnen zu gewährleisten.

Die Grundvoraussetzung: Der Ausbau des digitalen Netzes ist in Estland Staatsziel – freier Internetzugang gehört zu den Grundrechten.

Wer hierzulande nicht gerade in Metropolen wie München, Köln oder in Großstädten wie Darmstadt wohnt, verbindet Internet meist mit langsamem Bildaufbau, ruckelndem Streaming und vermisst freie WLAN-Zugänge. Jenseits der Städte...

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