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26.07.2017

14:00 Uhr

Gastbeitrag von Harold James

Wer führt jetzt die Welt?

VonHarold James

PremiumDie USA und Großbritannien kranken an einem starken Bedeutungsschwund. Die alte Globalisierung braucht eine neue Führung. Wer kann diese übernehmen? China? Deutschland? Das wird nicht funktionieren. Ein Gastbeitrag.

Harold James ist Professor für Geschichte und Internationale Angelegenheiten an der Princeton University. picture alliance /

Der Autor

Harold James ist Professor für Geschichte und Internationale Angelegenheiten an der Princeton University.

Im Moment, auch nach dem G20-Gipfel in Hamburg, ist unklar, wer künftig eine führende weltpolitische Rolle spielen wird. Nachdem die USA und Großbritannien nach 1945 die Hauptgestalter des Systems der Vereinten Nationen und der internationalen Ordnung gewesen sind, scheinen sie diesen Trend jetzt umkehren zu wollen: Seit Trumps Wahl und dem Brexit-Referendum im letzten Jahr haben sich beide Länder auf einen widersprüchlichen und höchst umstrittenen politischen Weg begeben, der von Offenheit und Multilateralismus wegführt.

Tatsächlich sahen viele die Brexit-Abstimmung als Vorboten für die Wahl von Trump. Ebenso wie die „Leave“-Kampagne hat sich auch Trump die Ängste der Wähler vor Einwanderung...

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