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05.07.2017

14:39 Uhr

Gastbeitrag von Wolfgang Münchau

Die Achse Macron-Merkel

VonWolfgang Münchau

PremiumEuropa braucht jetzt eine echte Wirtschaftszone, fordert Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau. Mit Merkel wird das aber nicht gehen. Sie ist pro-europäisch, solange es deutschen Interessen dient. Ein Gastbeitrag.

Wolfgang Münchau ist Direktor des Informationsdienstes eurointelligence.com. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Der Autor

Wolfgang Münchau ist Direktor des Informationsdienstes eurointelligence.com. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Als Angela Merkel aus einem Bierzelt heraus die nächsten Schritte zur europäischen Einigung verkündete, dachten viele, endliche tue sich was nach all den Krisen. Merkel ging auch auf die europapolitischen Vorschläge des neugewählten französischen Präsidenten Emmanuel Macron – zumindest oberflächlich – ein.

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

06.07.2017, 14:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Münchau,

Sie sollten es eigentlich wissen: Die Briten sind bereits aus der EU ausgetreten, in Frankreich wirbt Frau Le Pen für einen Austritt, in Deutschland die AfD. Auch in vielen anderen Ländern haben europakritische Parteien Zulauf. Sie wollen nicht mehr Europa, sondern die Rückkehr zum Nationalstaat. Eine Wiederkehr und ein Erstarken des Nationalismus sehen wir auch in weiten Teilen der Bevölkerung.

Die von Ihnen diskutierte Fiskal- und Verteidigungsunion paßt dazu wie die Faust aufs Auge. Um die Reaktionen der deutschen Bürger festzustellen, sollten Sie Ihre Ideen versuchshalber an einer einzigen Stelle einmal konkretisieren. Mal so eine Idee: Wie wäre es, wenn Sie vorschlagen, dass wir mit deutschen Steuergeldern Griechenland zu einem leistungsfähigen Industrieland aufbauen?
Vielleicht haben Sie ja Glück und kommen nach einem solchen Vorschlag unverletzt nach Hause.

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