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04.10.2017

18:47 Uhr

Guy Verhofstadt kritisiert deutsche Parteien

Engstirnige Politik

VonGuy Verhofstadt

PremiumDeutschlands Parteien ignorieren die Herausforderungen der Zukunft für die EU und die Euro-Zone – vor allem im Wahlkampf. Das Ergebnis der Bundestagswahlen kann man als Chance für einen Neubeginn sehen. Ein Gastbeitrag.

Guy Verhofstadt ist der Brexit-Beauftragte des EU-Parlaments  und Vorsitzender der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) im Europäischen Parlament. Er war belgischer Premierminister. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com AP [M]

Der Autor

Guy Verhofstadt ist der Brexit-Beauftragte des EU-Parlaments und Vorsitzender der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) im Europäischen Parlament. Er war belgischer Premierminister. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Das Ergebnis der jüngsten Bundestagswahlen in Deutschland ist bemerkenswert. Die Parteien, die die deutsche Politik seit Jahrzehnten dominierten – SPD, CDU/CSU –, haben erhebliche Verluste an den Wahlurnen hinnehmen müssen. Die Parteien führten einen engstirnigen, nach innen gerichteten Wahlkampf. Die heftigst diskutierten Themen waren Dieselverbot, Steuern, Mieten und die innere Sicherheit. So wichtig diese Themen sein mögen, hinsichtlich der wichtigsten Herausforderungen für die EU und die Euro-Zone übten sich die großen deutschen Volksparteien meist in Schweigen.

Dabei sind diese Herausforderungen vielschichtig. Das Vereinigte Königreich verhandelt gerade über seinen Austritt aus der EU. Es gibt große Unsicherheit über die Frage,...

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