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11.05.2017

14:36 Uhr

Joseph E. Stiglitz warnt vor Protektionismus

Die Gefahr ist nicht gebannt

VonJoseph E. Stiglitz

PremiumTrotz Macrons Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich gefährden Protektionisten weiter liberale Werte, fürchtet Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz. Ein Gastbeitrag.

Joseph E. Stiglitz ist Nobelpreisträger für Ökonomie, Professor an der Columbia University und Chefökonom des Roosevelt Institute. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

Der Autor

Joseph E. Stiglitz ist Nobelpreisträger für Ökonomie, Professor an der Columbia University und Chefökonom des Roosevelt Institute. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

Der Sieg von Emmanuel Macron bei den französischen Präsidentschaftswahlen hat einen weltweiten Seufzer der Erleichterung ausgelöst. Zumindest Europa folgt nicht jenem protektionistischen Pfad, den Präsident Donald Trump den Vereinigten Staaten aufzwingt. Doch sollten die Globalisierungsbefürworter den Champagner im Kühlschrank lassen: Protektionisten und Befürworter einer „illiberalen Demokratie“ sind in vielen Ländern weiter auf Erfolgskurs.

Es wäre ein Fehler, anzunehmen, dass die Unzufriedenheit mit der Weltwirtschaft ihren Zenit erreicht hat. Falls die entwickelten freiheitlichen Demokratien ihre bisherige Politik weiterverfolgen, wird das freigesetzte Arbeitskräfte weiter verprellen. Viele werden das Gefühl haben, dass Trump, Le Pen und Co. ihren Schmerz teilen. Die Vorstellung, dass...

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